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Fair gefischt liegt leider noch fern!
Fair Fish
© Studer/fair-fish

Wäre die Fischbranche so weit, wie sie sich in einer Befragung durch fair-fish darstellt, dann stünde es um Tierschutz, fairen Handel und Nachhaltigkeit schon besser.

(hps) Vergangenen November befragte fair-fish rund dreihundert Firmen im deutschsprachigen Europa per Email, wie sie ihre eigene Öko-Leistung beurteilen. Gut zehn Prozent nahmen Stellung – auf Anhieb kein schlechter Rücklauf für einen kleinen Verein, der nicht so viel Druck machen kann wie Greenpeace oder WWF.

Die Stichprobe beansprucht keine statistische Repräsentativität*, vermittelt aber einen guten Einblick ins Selbstbild der Fischbranche.

Am ehesten Umwelt-/Artenschutz
So beurteilen die Unternehmen auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 9 (optimal) im Durchschnitt ihre Leistungen bezüglich:
• Note 4,3 für Nachhaltigkeit
• Note 3,8 für Fairen Handel
• Note 3,7 für Tierschutz

Die Unternehmen fühlen sich bei der Nachhaltigkeit im engeren Sinn offensichtlich etwas sicherer als bei den für sie noch neuen ethischen und sozialen Herausforderungen. Das hat auch mit dem Fehlen von externen Richtlinien zu tun. Rund die Hälfte der Unternehmen führt Produkte mit MSC- oder Bio-, je ein Drittel mit Friend of the Sea oder einer industrieeigenen Zertifizierung. Fairer Handel und Tierschutz sind dabei kein Thema.

Selbstbild eilt der Realität voraus
Das so in groben Strichen ermittelte Selbstbild hält dem Vergleich mit der tatsächlichen Leistung der Branche nicht stand: Allein schon beim Umwelt- und Artenschutz ist sie noch nicht auf halbem Weg (Note 4,5) angelangt.

Zum einen stammen die Antworten eher von Firmen mit fortgeschrittenem Wollen. Zum anderen muss selbst bei diesen Firmen das Bewusstsein über massive Defizite im Tierschutz und im fairen Handel überhaupt erst geschaffen werden.

*Die Stichprobe streut relativ unverzerrt. Je rund die Hälfte der antwortenden Firmen sind im Großhandel bzw. in Detailhandel/ Gastronomie tätig, ein Viertel in der Produktion. Die Hälfte dieser Unternehmen ist auf dem deutschen Markt aktiv, zwei Drittel auf dem schweizerischen und ein Viertel auf dem österreichischen. Die Hälfte der Unternehmen setzt mehr als 250 Tonnen Fisch pro Jahr um. Von den grossen Ketten haben Kaufland konkret sowie Edeka, Aldi Süd und Nordsee ausweichend geantwortet, alle anderen gar nicht.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.fair-fish.ch
E-Mail: info@fair-fish.ch


  letztes Update am 16.03.2011

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