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Hunde fördern soziale Kontakte -
bei Menschen, die sehr wichtig sind!
sozialkontakte zwischen mensch und tier

Vierbeinige Begleiter verbessern nicht nur Mobilität und Integration in der Gesellschaft, sondern auch die körperliche Fitness, das Immunsystem, die Lebensfreude und die Unternehmungslust.
Hundehalter gehen seltener zum Arzt, haben einen besseren Blutdruck, weniger Übergewicht und leiden seltener unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Dass Hunde ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft sind, einen positiven Effekt auf die Gesundheit, das soziale Klima in der Stadt und Menschen mit besonderen Bedürftigkeiten haben, ist mittlerweile in vielen internationalen Studien erforscht und nachgewiesen worden:

- das Zusammenleben mit Hund macht glücklich,
- er ist als ein Familienmitglied anzusehen und
- verdient einen festen Platz in unserer Gesellschaft.

70 Prozent der Nicht-Hundehalter geben an, dass sie Hunde mögen.
Weithin werden den Hunden wertvolle positive Eigenschaften zugeschrieben: ein liebenswerter Charakter und Intelligenz, Hunde verbreiten Fröhlichkeit und steigern unser Lebensgefühl.

Hundehalter knüpfen beim Spaziergang zehn Mal so viele Kontakte, wie Menschen, die allein unterwegs sind. Wer einen Hund hat, braucht soziale Isolation nicht zu fürchten. Hundehalter erreichen ihr Gegenüber auf der Gefühlsebene, denn die Tiere scheuen keine Nähe, wecken Aufmerksamkeit und fördern soziale Kontakte. Diese Kernkompetenzen verbessern die Lebensqualität gesunder und kranker Menschen.
Autistischen Kindern fällt es schwer, soziale Kontakte zu knüpfen, denn sie suchen kaum Interaktionen mit anderen Menschen. Bislang ging man davon aus, dass sie sogar unbelebte Objekte Menschen gegenüber bevorzugen.

Dr. Anke Prothmann von der medizinischen Fakultät der Universität Leipzig ist in einer Studie der Frage nachgegangen, ob sich die soziale Interaktion von Kindern mit Autismus im Verlauf einer tiergestützten Therapie messbar verändert. 14 autistische Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 14 Jahren nahmen in je fünf Sitzungen an der Untersuchung teil. Als Interaktionspartner konnten sie stets zwischen einem Menschen, einem Hund oder einem unbelebten Objekt wählen. Videoaufzeichnungen der ersten, dritten und fünften Therapiesitzung dienten der Verhaltensauswertung, in der die Interaktionen jedes Kindes 60 Minuten
kontinuierlich beobachtet wurden.

Hunde bevorzugt
Überraschenderweise suchten die Kinder am häufigsten und längsten den Kontakt zum Hund. Sie interagierten messbar weniger mit Menschen und selbst dann nur auf Aufforderung. Am seltensten und kürzesten beschäftigten sich Kinder mit unbelebten Objekten. Prothmann kommt zu dem Schluss, dass autistische Kinder eindeutig soziale Interaktionen mit Hunden der Selbstbeschäftigung vorziehen. Der Einsatz einer tiergestützten Therapie kann demnach dazu beitragen, soziale Kontakte bei autistischen Menschen längerfristig einzuüben – möglicherweise eine wichtige Voraussetzung, um die Interaktion mit Menschen nachhaltig zu verbessern.

Wir lieben Hunde, nicht nur – aber auch! -  weil sie uns zeigen, wer wir selber sind!

 


  letztes Update am 21.02.2009

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